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Liebe Schwestern und Brüder!:Ostergruß

Ostern weitet unseren Realitätssinn: Wie Maria Magdalena neu hoffen, sich berühren lassen und Kraft schöpfen
Foto der Person Meik Schirpenbach
Datum:
1. Apr. 2026
Von:
Pfr. Meik Schirpenbach

Liebe Schwestern und Brüder in unseren Gemeinden in Grevenbroich und Rommerskirchen,

Ostern geht es um die Urkräfte des Lebens und wie sie sich auf unser Menschsein und Lebensgefühl unmittelbar auswirken wollen. Da wir jedes Jahr ein Stückchen älter werden und uns verändern, dürfen wir das jedes Jahr neu entdecken. Wichtig ist, dass wir uns in die richtige Richtung orientieren. Maria Magdalena zeigt uns den Weg. Sie lässt ihre Trauer zu und gewinnt damit ein offenes Herz. Sie wagt sich vor, auch wenn scheinbare „Realisten“ das für Unsinn halten. Dann erfährt sie sich in der Tiefe ihres Herzens berührt, als der Auferstandene ihren Namen nennt. Er will jede und jeden von uns genauso ansprechen. Er will, dass es Dich gibt. Diese Liebe und diese Freiheit tragen.  

Die jüdische Niederländerin Etty Hillesum schreib 1942: „Dadurch, dass man die Realität immer stärker nach innen verlegt, wird man immer unabhängiger von den äußeren Umständen… Ich fühle mich so sicher und nicht im Geringsten ängstlich und in gewisser Hinsicht triumphierend und nicht zu brechen und so voller Liebe und Zuversicht.“

Trauen wir uns diesen Perspektivwechsel auf Leben und Wirklichkeit zu. Ostern will unseren Realitätssinn weiten. Der österliche Gottesfriede, der sich in uns ausbreiten will, begegnet uns in der ganzen aufblühenden Natur und lässt auch uns immer wieder aufblühen und der oft so rauen Wirklichkeit standhalten. Das gibt Kraft, für diese Sache Gottes und des Lebens zu kämpfen, wo es heute ansteht – mitten in Grevenbroich und Rommerskirchen!  

Im Namen desganzen Seelsorgeteams wünsche ich Ihnen und allen, die zu Ihnen gehören, frohe und gesegnete Ostern!

Ihr Pastor Meik Schirpenbach     

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